Modellvergleich · Grammophon · RealityScan 2.2

Ein Grammophon,
zwei Aufnahmen.

Dasselbe Grammophon, zweimal fotografiert und in RealityScan rekonstruiert: einmal freihand ohne Anleitung, einmal mit der LumaLod-App, die ums Objekt führt. Mit 68 statt 395 Fotos erreicht der geführte Lauf 86 % der Mesh-Dichte — und erfasst den heiklen Trichter vollständiger.

Fotos bis zum Mesh

68statt 395

83 % weniger Aufnahmen. Dabei liefert jedes Foto fünfmal so viele Dreiecke.

Detail

Der Trichter.

Die dünne, spiegelnde Trichterfläche ist der schwierigste Teil des Objekts. Genau hier zeigt sich, ob die Kamerapositionen sitzen.

Freihand 395 Fotos
Ausschnitt Freihand: Im Trichter fehlt ein großes Stück, dahinter ist die Punktwolke zu sehen

Ein großes Loch

Im Trichterinneren fehlt ein zusammenhängendes Stück von etwa einem Drittel der Fläche. Durch die Lücke ist die lose Punktwolke zu sehen.

LumaLod 68 Fotos
Ausschnitt LumaLod: Trichter über die ganze Fläche erfasst, nur kleine verstreute Löcher

Kleine Löcher

Die Trichterfläche ist bis zum Rand vorhanden, inklusive der Innenwölbung. Übrig bleiben kleine, verstreute Löcher statt einer großen Lücke.

Ergebnis

Die beiden Modelle.

Screenshots direkt aus RealityScan, unbearbeitet. Die Kennwerte stammen aus den OBJ-Headern der Exporte.

Freihand · Amateur free.obj
RealityScan-Ansicht des Freihand-Modells: Grammophon mit durchbrochenem Trichter auf einem Beistelltisch

Fast sechsmal so viele Bilder wie mit LumaLod. Trotzdem fehlt im Trichter ein großes Stück der Fläche.

Fotos
395
Davon ausgerichtet
349 · 88 %
Vertices
8 826 466
Dreiecke
17 653 020
Texturen
10 × 8K
LumaLod · geführt LumaLod_Model_3.obj
RealityScan-Ansicht des LumaLod-Modells: Grammophon mit weitgehend geschlossenem Trichter auf einem Beistelltisch

Ein Sechstel der Fotos, und 91 % davon ausgerichtet. Korpus und Tischbeine sind ähnlich dicht wie beim Freihand-Modell, der Trichter ist vollständiger erfasst.

Fotos
68
Davon ausgerichtet
62 · 91 %
Vertices
7 572 958
Dreiecke
15 146 424
Texturen
5 × 8K

Zum Drehen

Im 3D-Viewer.

Beide Kameras sind gekoppelt: Wer ein Modell dreht, dreht beide. Für den Browser auf 250 000 Dreiecke und 2K-Texturen reduziert. Details sind also nur im Original-OBJ zu beurteilen.

Freihand395 Fotos
Noch nicht geladen
LumaLod68 Fotos
Noch nicht geladen
Ziehen dreht · Scrollen zoomt · Rechtsklick verschiebt

Kennwerte

Die Zahlen nebeneinander.

Balken sind je Zeile auf den größten Wert skaliert. Hervorgehoben ist in jeder Zeile der bessere Wert — gleich in welcher Spalte er steht. Beim Mesh ist das der Freihand-Lauf: mehr Dreiecke heißt dichter. Die letzten drei Zeilen stehen nur einmal zur Verfügung, dort gibt es nichts zu vergleichen.

Auf schmalen Bildschirmen ist die Tabelle seitlich verschiebbar.

Kennwert Freihand · Amateur LumaLod · geführt
Aufnahme
Fotos RealityScan „Inputs“ 395
68
Ausgerichtete Kameras Anteil an allen Fotos 88 % · 349 von 395
91 % · 62 von 68
Mesh
Dreiecke pro Foto Dreiecke ÷ Fotos 44 691
222 742
Trichter Sichtprüfung am Screenshot Ein großes Loch, etwa ⅓ der Fläche Vollständig, kleine verstreute Löcher
Dreiecke OBJ-Header 17,65 Mio.
15,15 Mio.
Vertices OBJ-Header 8 826 466
7 572 958
OBJ-Datei 2,02 GB
1,76 GB
Textur
Diffuse-Maps je 8192 × 8192 px 10
5
Texturen gesamt 506 MB
396 MB
Ausrichtung · nur im Freihand-Screenshot sichtbar
Reprojektionsfehler Mittel · Median · Maximum, px 1,14 · 1,09 · 2,50 nicht erfasst
Tie Points 212 724 nicht erfasst
Ausrichtungszeit 7 min 22 s nicht erfasst
Quellen: free.obj, LumaLod_Model_3.obj (OBJ-Header), Texturdateien, RealityScan-Screenshots Export: RealityScan v2.2.0.119430 Stand: 14.09.2026

Dasselbe, nur in einem Durchgang.

Die AR-App führt dich ums Objekt, jeder Frame ist Sekunden später am Rechner, und du siehst noch vor Ort, dass nichts fehlt.

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